
Der Gardasee ist im Süden flach und breit, wo er sich nach Norden zwischen die Alpenkämme zwängt, wird er eng und tief. Von Norden nach Süden verlaufen die beiden Küstenstreifen – zuerst steile Hänge, dann Hügelland, dann Ebene. Die Westküste des Sees, bis au die Nordspitze, gehört zur Region Lombardei und wird auch Zitronen-Riviera genannt. Hier befindet sich auch das Dorf Limone, an die steile Küste angeklebt, welches für den Zitronenanbau bekannt war.
Die Ostküste des Sees trägt auch den Namen Oliven-Riviera. Hier wird auch heute noch der Ölbaum geplegt: Die Olivenhaine sind nicht nur eine landschaftliche Augenweide, sondern immer noch ein Wirtschaftsfaktor. In Bardolino befindet sich auch das Ölmuseum, welches die Geschichte des Anbaus beschreibt. Das Konsortium der Gardasee-Olivenanbauer ist heute noch für das hochqualitative Öl bekannt.

