Der Gardasee ist der größte See Italiens und liegt auf ca. 65 m über dem Meer. Die Moränen des Etschgletschers sorgten einst für die ausgedehnte Mulde, in der sich das Wasser des beliebten Sees ansammeln konnte. Von 200 vor Christus bis 800 nach Christus nannte man ihn nach einer alten Gottheit „Lacus benacus“. Seit 2000 vor Christus siedelten sich auch Menschen am Ufer des schönen Gewässers an. Der Gardasee befindet sich zum Teil in der Provinz Trentino (Region Trentino/Südtirol) im Nordosten Italiens (N), in Venetien (0) und in der Lombardei (W). Die besondere Faszination des Gardasees ist seine Lage. Er wird im Norden von Zweitausendern gesäumt und befindet sich im Süden bereits in der Ebene. Das Klima wird als submediterran bezeichnet und durch heiße Sommer und milde Winter gekennzeichnet. Entsprechend vielfältig ist die Flora: Palmen, Oleander, Zedern, Zypressen und eine bunte Blumenschar machen den Gardasee und seine Orte wie Malcesine, Bardolino oder Riva del Garda zu einem sehr beliebten Urlaubsort, der auch von Südtirolern intensiv genutzt wird. Und noch ein Fakt begeistert vor allem die Windsurfer. Die Winde, wie z.B. die Ora aus dem Süden am Nachmittag oder der Peler aus dem Norden in der Nacht und am Morgen bieten beste Voraussetzungen für die gehissten Segel und ihre Lenker. Die Ora ist übrigens auch am Kalterer See nahe dem Weindorf Kaltern zu spüren und erfreut auch dort jeden Nachmittag so manchen Wassersportler.

